Umfeldbetreuung K+A

Die Angebote der K+A richten sich an volljährige, suchtmittelabhängige Menschen aus den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft.

Die Kontakt- und Anlaufstellen (K+A) gehören seit 25 Jahren zur Gesundheitsversorgung im Rahmen der Schadensminderung der Vier-Säulen-Politik. Sie bieten suchtmittelabhängigen Menschen einen geschützten Ort, wo sie selbst mitgebrachte Drogen unter Aufsicht und hygienischen Bedingungen konsumieren können.

Mit dem Angebot der K+A wird ein Beitrag dazu geleistet, die unerwünschten Begleiterscheinungen des Konsums von illegalen Suchtmitteln im öffentlichen Raum zu verhindern und so gering wie möglich zu halten.

Ziele der Angebote der Kontakt- und Anlaufstellen

  • Die Gesundheitsrisiken zu vermindern
  • Die Lebensumstände zu verbessern
  • Einer weiteren Ausgrenzung entgegenzuwirken
  • Eine niederschwellige Kontaktaufnahme zu gewährleisten
  • Die Bereitschaft zur Behandlung der Abhängigkeitserkrankung zu unterstützen

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Massnahmen der Umfeldbetreuung

Während der Öffnungszeiten kann es vereinzelt zu unerwünschten Auswirkungen im öffentlichen Raum kommen. Diesen möglichen Auswirkungen wird mit klar strukturierten Konzepten begegnet.

Das Team Mittler im öffentlichen Raum der Abteilung Sucht

Sind während der Öffnungszeiten der K+A regelmässig im Umfeld der K+A präsent. Sie verweisen suchtmittelabhängige Personen zum Konsumieren von illegalen Substanzen in die K+A. Die Mittler sind erste Ansprechperson für Anliegen der Anwohnenden und Firmen.

Mitarbeitende einer privaten Bewachungsfirma

Kontrollieren den Zugang zur K+A und patrouillieren zusätzlich während der Öffnungszeiten der K+A im Umfeld.

Die Polizei des Kantons Basel-Stadt

Interveniert bei Handel und Konsum im Umfeld der K+A. Das Community Policing gibt Unterstützung bei Fragen zur Sicherheit, öffentlichen Ordnung und Anliegen im Zusammenhang mit Drogenkonsum im öffentlichen Raum.

Das „Sprütze-Wäspi“

Mit Kontroll- und Sammelfahrten wird dafür gesorgt, dass verunreinigtes Spritzenmaterial im öffentlichen Raum (insbesondere Kinderspielplätze, Schulhausanlagen, Spritzencontainer) entfernt und fachgerecht entsorgt wird. Das „Sprützä-Wäspi“ ist über eine Gratis Hotline erreichbar: 0800 88 21 52 und nimmt auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.

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Rückgang der Belastungen und Materialfunde im öffentlichen Raum

Die Situation im öffentlichen Raum hat sich in den letzten Jahren sehr beruhigt. Dies ist unter anderem auf bewährte Massnahmen zurückzuführen. Es findet zum Beispiel ein regelmässiger Austausch zwischen den verantwortlichen Personen statt. Falls nötig kann so bei Bedarf schnell gehandelt werden.

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